P07 behandeln einer kleinen Wunde kompr.

Behandeln einer kleinen Wunde

Schürfwunden sind Verletzungen der obersten Hautschichten. Wird nur die oberste Hautschicht (Epidermis) verletzt, blutet die Wunde nicht, da diese Hautschicht keine Blutgefässe besitzt. Kommt es hingegen zu einer Blutung, wurde auch die unter der Epidermis liegende Lederhaut verletzt, und es kann zu einer weitreichenderen Infektion kommen. Aus diesem Grund sollten Schürfwunden immer versorgt werden. Schürfwunden heilen in der Regel sehr schnell ab und hinterlassen in den meisten Fällen keine Narben.

Obwohl es sich bei einer Schürfwunde um keine gravierende Verletzung handelt, sollten Sie die Schürfwunde behandeln. Besonders wichtig bei der Wundversorgung von Schürfwunden ist die Reinigung der betroffenen Stelle, damit keine Keime und Fremdkörper in den Körper gelangen. Ist die Wunde stark verschmutzt, sollten Sie diese vor der Desinfektion gründlich mit fliessendem lauwarmem oder kaltem Wasser ausspülen. Anschliessend sollte die Wunde mit Wunddesinfektionsmittel gereinigt werden. Stecken grössere Splitter oder Steinchen in der Wunde, ist es ratsam, diese von einem Arzt herausziehen zu lassen. Kleinere Fremdkörper können Sie vorsichtig mit einer Pinzette entfernen. Ist die Schürfwunde gereinigt und desinfiziert, wird sie mit einem atmungsaktiven Pflaster oder Wundverband abgedeckt, um sie zu schützen.

Schürfwunden sind meist nur oberflächlich, sollten aber dennoch richtig behandelt werden – zum Beispiel mit Bepanthen® Plus Wundspray und Bepanthen® Plus Creme.